Green IT im Kleinen

Green IT
Tools zum Stromsparen am eigenen PC. (stock.xchng)

Ein eingeschalteter PC verbraucht gut und gerne 150 Watt, unabhängig davon ob darauf gearbeitet wird oder nicht. Das Gerät für kürzere Pausen oder für den Zeitraum einer kurzen Abwesenheit mehrmals im Laufe eines Arbeitstages abzuschalten, stellt keine sinnvolle Möglichkeit dar, Energie zu sparen. Wer so wie ich im beruflichen Alltag (noch) nicht um Windows herumkommt, kann immerhin mit den Energieoptionen der Systemsteuerung die Energiespareinstellungen für den PC selber konfigurieren. Darüber hinaus können mit den beiden kostenlosen Programmen Edison und LocalCooling zusätzliche Energiesenkungspotentiale realisiert werden. Beide Programme zeigen den BenutzerInnen zudem das Ausmass der eigenen Einsparungen ansprechend dar, was zum Weitermachen motiviert.

Mit Edison können die Energieeinstellungen des PCs mittels Zeitplan optimiert werden. So definiert man einmalig unterschiedliche Energieoptionen für Zeiten in denen gearbeitet bzw. nicht gearbeitet wird und setzt die Zeiträume dieser beiden Profile fest. Die Einstellungen bestimmen, wie lange der PC warten soll bevor sich Monitor und Festplatte abschalten und der Computer in den Ruhezustand gebracht wird. Nachdem alle Einstellungen vorgenommen wurden, berechnet Edison die daraus resultierenden jährlichen Einsparungen. So weiss man genau, wie viel Geld, Energie und CO2 in den kommenden 12 Monaten gespart werden.

LocalCooling von Uniblue stellt eine Alternative zu Edison, das immerhin 45MB Speicherplatz belegt, dar. Das Programm gibt einen greifbaren Anreiz, den Energieverbrauch des PCs zu senken. So berechnet LocalCooling den Energieerbrauch der verschiedenen Systemkomponenten wie Monitor, Grafikkarte und Festplatte und gibt an, wie viel gespart werden kann. Allerdings erschöpfen sich die Angaben nicht in Kilowatt. Der besondere Ansporn ergibt sich dadurch, dass etwa ausgewiesen wird wie viele Bäume und Liter an Öl gespart werden, wenn man den Energieverbrauch der einzelnen Systemkomponenten verringert. Zusätzlichen Impuls zur Energiereduktion gibt der Hersteller des Programms auf seiner Website, indem er dort eine Plattform zum Vergleich mit anderen Energiesparern bietet. Derzeit funktioniert dieses Feature jedoch nicht. Das Tool befindet sich noch in der Entwicklungsphase.

Quelle: respACT

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