Erfolgreich mit sozialen Medien

Soziale Medien
(stock.xchng)

Früher bestand das Internet aus statischen Seiten und der klassischen Einweg- Kommunikation, die Top-down stattfand. Web 2.0 hingegen ermöglicht bidirektionale Kommunikation, welche die Grenze zwischen Herstellern und Konsumenten verwischt. Betrachten wir die bekannten Erfolgsgeschichten im Web 2.0 (YouTube, Flickr oder MySpace), dann wird deutlich, dass diese alle auf benutzergenerierten Inhalten (user generated content) basieren. Diese so genannten «sozialen Medien» (social media), von Usern für User im beständigen Dialog mit den usern erstellte Medien, machen also das Web 2.0 aus.

Wie kann man nun diese neuen, sozialen Medien dazu benützen, um eigene Produkte oder Dienstleistungen bekannt zu machen? Dieser Frage will ich in einer Mini-Serie von drei Postings nachgehen. Der erste Teil wird versuchen, «Social Media Marketing» zu definieren. Die beiden darauffolgenden Teile werden sich mit je fünf möglichen Strategien befassen. Dabei stütze ich mich unter anderem auf die Ausführungen von Robin Good.

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» Kommentare (2) | 30.05.2007 09:57

Death By PowerPoint

Allen, denen es angesichts der Folienschlachten so ähnlich geht wie mir, kann jetzt versichert werden: «The use of the PowerPoint presentation has been a disaster. It should be ditched.» Eine Studie der australischen Universität New South Wales von Prof. John Sweller (Pädagogik) belegt, dass der herkömmliche Gebrauch von PowerPoint mehr oder weniger nutzlos ist.

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» Kommentare (0) | 15.04.2007 11:43

Community Building: 10 einfache Tipps

Community Building
(stock.xchng)

Nebenher beschäftige ich mich mit dem Aufbau eines sehr begrenzten Special Interest-Portals. Das Budget dafür ist sehr beschränkt; ausser den Kosten für das Hosting und die Domain steht nicht viel zur Verfügung. Die Technik ist dank Open Source heute kein Problem mehr. Nur eine Frage beschäftigt mich: Was muss ich tun, um interessierte User nicht nur zu gewinnen und zu halten, sondern sie auch dazu zu animieren, Inhalte zu generieren. Ohne interessante Inhalte bringt die beste Technik nichts.

Ich habe bereits einiges aufgegleist und realisiert, anderes ist noch in Planung. Heute nun bin ich bei den Bloggern von «Passionate» auf einen Beitrag gestossen, der nicht nur in eine ähnliche Richtung zielt, sondern dessen Ideen vielfach auch deckungsgleich sind mit meinen Überlegungen. Darum habe ich mich entschlossen, hier eine erste Liste von zehn Massnahmen zu veröffentlichen, die helfen können, eine Community bestehend aus Usern zu schaffen, die mit Herzblut dabei sind.

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» Kommentare (3) | 22.03.2007 16:02

Die «Generation Ppt»

Kennen Sie das: Sie kommen aus einer Sitzung, einer Präsentation oder Sie haben einfach gerade das letzte Reporting gelesen und es beschleicht Sie so ein Gefühl der Verwunderung, ja des Zweifels? War das Gehörte, das Gelesene wirklich essentiell, hatte es Hand und Fuss? Falls ja, dann haben Sie sicherlich gerade eine Folienschlacht hinter sich. Wohl kaum ein Produkt aus Redmond hat die Geschäftskultur, ja den Alltag derart geprägt wie PowerPoint. In unserer Zeit, in der kaum mehr jemand Verantwortung zu übernehmen gewillt ist - Manager schon gar nicht; wozu sind denn sonst die Berater da? -, glänzen alle mit Unverbindlichem, mit Allgemeinplätzen.

Verstehen Sie mich nicht falsch, PowerPoint ist eine herrliche Erfindung. Man muss sie nur richtig einsetzen. Präsentationen können heute, dem Beamer sei dank, sogar vor Ort, in der Interaktion mit dem Publikum geändert werden. Aber gerade auch darin liegt die Krux: Dies alles fördert die Unverbindlichkeit, die Beliebigkeit. Ausgestattet mit dem neusten Neusprech aus den Universitäten werden heute ganze Heerscharen von Folienkriegern auf die Schlachtfelder der Wirtschaft geschickt. Wie die Reiterscharen aus den Weiten der Steppe tauchen sie am Horizont auf und schlagen zu - ohne Gnade.

Durchdachte (will heissen: ausformulierte) Konzepte schreibt heute niemand mehr. Die Aufmerksamkeitsspanne der «Generation Ppt» reicht dazu nicht mehr aus. Das muss nicht grundsätzlich schlecht sein. Im Gegenteil, es fördert bis zu einem gewissen Grad sogar die Kreativität. Aber im Format A4 quer geht vielfach die Verbindlichkeit unter im Meer der Bullets und Charts. Vor lauter Buzzwords und Balkendiagrammen sieht man die Inhalte nicht mehr. Ein Insider berichtete mir neulich, bei den Mackies würden die Neuen erst einmal für längere Zeit im Folienkrieg unterrichtet. Ich weiss nicht, ob das so stimmt - aber vorstellbar ist es.

Mein Tipp: Seien Sie ab und an mutig und nehmen sie Word hervor (oder noch besser: den OpenOffice Writer) und legen Sie im Format A4 hoch los. Mehr als eine Bleiwüste kann dabei nicht herauskommen. Bleiben Sie verbindlich: «Haben Sie etwas zu sagen - oder Folien dabei?»

Diese «Glosse» erschien am 27. November 2007 auf liberty.li - Wege zur Freiheit.

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» Kommentare (0) | 25.02.2007 14:17

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    Michael Gisiger, geboren 1975, ist Digital Immigrant, Marketer und Enterprise 2.0 Evangelist.

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