
Konsumorientierte Nachhaltigkeit: die LOHAS. (stock.xchng)
Hand in Hand mit dem Trend hin zu Grün (GreenIT u.a.) geht die zunehmende Fokussierung des Marketings auf die so genannten LOHAS («Lifestyles of Health and Sustainability»). Die LOHAS sind konsumorientierte Menschen, die sich an an Gesundheit und Nachhaltigkeit orientieren. Noch diesen Monat befassen sich gleich zwei Veranstaltungen in Zürich mit dem Phänomen LOHAS: Der «dialog day '08» und eine Veranstaltung im Rahmen der Messe «LIFEfair».
» Drucken » Kommentare (0) 09.05.2008. 14:03

Die Zeitungsbranche blickt betont optimistisch in die Zukunft. (stock.xchng)
Die Auflagen sinken und die Verkaufszahlen sind rückläufig. Immer mehr Leser wandern ins Internet ab und Gratiszeitungen beginnen den Markt zu dominieren. Trotzdem blickt die Zeitungsbranche betont optimistisch in die Zukunft: 85 Prozent der leitenden Zeitungsredakteure blicken ausgesprochen hoffungsfroh nach vorne. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls eine aktuelle internationale Umfrage des Marktforschungsinstituts Zogby International. Gleichzeitig gehen immer mehr Branchenvertreter davon aus, dass künftig sowohl Print- als auch Online-Nachrichten nur noch gratis zur Verfügung stehen werden (56 Prozent der Befragten). Wenig überraschend erwarten die meisten zudem, dass sich das Internet in den nächsten zehn Jahren zur führenden News-Quelle entwickeln wird.
» Drucken » Kommentare (4) 09.05.2008. 09:23

Hohe Lagersicherheit von analogem Film. (stock.xchng)
Der Erhalt unseres audiovisuellen Kulturguts ist durch die so genannte Obsoleszenz gefährdet. Die benötigte Abspieltechnologie und das dazu gehörige Know-how verschwinden. So werden besonders analoge Datenträger nutzlos. Aktuell bedroht sind VHS und Audiokasetten. Aber auch digitale Technologien bieten keine Lösung - wer schon mal versucht hat, eine zehnjährige CD mit Bildern zu lesen, weiss um die Probleme. Die Lagersicherheit von analogem Film ist denn auch mitverantwortlich dafür, dass Kodak seit 2002 sein weltweites Absatzvolumen von 16- und 35-Millimeter-Aufnahmefilmen um fünf Prozent steigern konnte.
» Drucken » Kommentare (0) 08.05.2008. 09:50
Wie es der Zufall so will habe ich kurz nach dem Verfassen meines Postings über die These von Prof. Schönhagen, dass PR als eine Reaktion auf das Versagen der Presse enstanden sei, einen aktuellen Bezug gefunden, der die Idee untermauert: In der Schweiz kommt am 1. Juni eine Volksinitiative mit dem Titel «Volkssouveränität statt Behördenpropaganda» zur Abstimmung. Die Initiative nimmt die Informationstätigkeit der Behörden ins Visier, die sie als unzulässigen Eingriff in die politische Meinungsbildung betrachtet. Diese Kritik ist in der Schweiz nicht neu und gipfelte nun in eben jener Initiative. In der gestrigen «Neuen Zürcher Zeitung» äusserte sich rom. in einem Kommentar zur Initiative.
» Drucken » Kommentare (0) 07.05.2008. 15:11

Untergräbt die PR die Pressefreiheit? (wordpress.com)
Das Verhältnis zwischen Journalisten und PR-Leuten ist seit jeher angespannt. Die PR unterlaufe zum Beispiel die «unabhängige» Berichterstattung. Es soll Journalisten geben, die bekreuzigen sich jeweils zweimal, bevor sie mit einem PR-Berater sprechen. Aber die schlimmsten von allen sind Journalisten, die in die PR wechseln - sie laufen sozusagen zur dunklen Seite der Macht über. Doch wie steht es wirklich um das Verhältnis der PR zum Journalismus? In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift «Publizistik» untersucht Philomen Schönhagen, Professorin am Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft der Universität Fribourg, die Entstehungsgeschichte der PR - mit einem erstaunlichen Resultat.
» Drucken » Kommentare (6) 05.05.2008. 12:44