Dem Trend hinterher 2

Alles öko? (stock.xchng)
Nicht nur die Verlagshäuser springen auf den Umwelt-Trend auf, auch die Werbewirtschaft entdeckt Umweltbewusstsein als neues Asset. Schliesslich ist Umweltschutz derzeit ein vieldiskutiertes Thema und stark in der Öffentlichkeit präsent. Wie der englische «Independent» berichtet, stellen Werber den ökologischen Aspekt von Produkten stärker in den Vordergrund. Doch nicht nur bei Produktvermarktung wird verstärkt auf Ökologie gesetzt, auch Prominente und Politiker springen auf den Zug auf und geben sich umweltbewusst. Man denke nur an die Bundesräte und ihre Hybrid-Autos. Für Werbeagenturen ist die allgegenwärtige Diskussion um globale Erwärmung ein gefundenes Fressen. Umweltschutz ist eine Idee, die weltweit verankert ist und so kann Werbung, die auf dieses Thema setzt, ein sehr breites Publikum ansprechen.
» Kommentare (0) | 01.05.2007 11:51
Auktion-Werbung.de: Werbeplatz Auktionen im Netz
Heute ist mit Auktion-Werbung.de ein neues Auktionsportal gestartet, welches sich der Vermarktung von Medialeistungen verschrieben hat. Hinter dem Projekt steht die Omni-Media Werbung GmbH aus Düsseldorf. Auf der Seite werden Werbeplätze - vom einfachen Banner für die Homepage über Web-Präsenzen und Print-Anzeigen in auflagenstarken Zeitungen bis zu Spots in Rundfunk und TV - versteigert. In der Vorankündigung auf Xing schreibt Omni-Media weiter:
» Kommentare (0) | 16.04.2007 07:11
Bluetooth-Plakate kommen an

Bluetooth City-Light-Poster
(Ströer)
Wie die deutsche Aussenwerbe-Firma Ströer vorgestern bekannt gab, wurde die erstmalige Kampagne mit Bluetooth-Plakaten in Deutschland gut angenommen. Allein in Köln übertrugen in sieben Tagen im März etwa 4'000 zumeist junge Kölner den neuen Song «Say It Right» und/oder ein Wallpaper von Nelly Furtado von einem entsprechend gebrandeten Plakat. Mit der Kampagne wurde der Release der Sängerin beworben. Die Download-Quote entsprach rund 28 Prozent, da insgesamt 14'200 Handys mit Bluetooth-Schnittstelle erfasst wurden.
» Kommentare (0) | 30.03.2007 11:02
Der Bürgerjournalist ist m (42)
Ein paar Studenten der Universität Bern, die (wie ich früher) Medien- und Kommunikationswissenschaften bei Professor Blum studieren, schreiben für ein Seminar eine Studie über die Motivation und Soziodemografie der Bürgerjournalisten bei der «Readers Edition». Erste Resultate haben sie ebenda veröffentlicht. Überrascht hat mich dabei folgendes:
«Zur Soziodemografie lässt sich sagen, dass deutlich mehr Männer (75%) als Frauen (25%) bei der Readers Edition als Autoren tätig sind. Das Durchschnittsalter liegt bei 42 Jahren. Etwa ein Drittel verfügt über einen Hochschulabschluss, ein Viertel über einen Fachhochschulabschluss und ein weiterer Viertel über eine Matura/Abitur.»
Männlich war ja klar. Höhere Bildung ebenso - aber 42 Jahre alt? Tut sich da bereits wieder ein Gap auf zur Internet-Generation? Jedenfalls widerspiegelt sich das auch in den anderen Resultaten:
«Im Unterbereich "Themen" hat sich herausgestellt, dass - entgegen bereits durchgeführten Untersuchungen bei anderen Bürgerjournalismus-Projekten - die Autorinnen und Autoren der Readers Edition in erster Linie über politische Themen berichten (52% gaben an, regelmäßig über Politik zu schreiben).»
Wenn das also nur auf die Autoren der «Readers Edition» zutrifft, dann wäre diese also so etwas wie der «Spiegel Online» der Bürgerjournalisten - also Mainstream für den gehobenen Mittelstand. Also keine Konkurrenz, sondern eine Ergänzung. Dies würde sich übrigens auch mit meinem Bild der «Readers Edition» decken.
Aber immerhin: «Damit ist das Rollenbild des neutralen Vermittlers zusammen mit jenem des so genannten Pfadfinders, der Themen aufgreift, welche in anderen Medien zu kurz kommen, das zentrale Anliegen der befragten Bürgerjournalisten der Readers Edition.»
» Kommentare (0) | 28.03.2007 08:36







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