SWA und Media Focus
Das Stürmchen im Wasserglas legt sich bereits wieder: Nachdem der Schweizer Werbe-Auftraggeberverband (SWA) der Media Focus vorgeworfen hat, die gelieferten Daten beruhten auf den Plandaten statt auf den effektiven Ausstrahlungsdaten - wodurch bei der Auswertung der Zielgruppen- und Leistungswerte der Sender Differenzen von mehr als 30 Prozent entstehen würden (siehe dazu auch hier) - haben sich beide darauf geeinigt, «mit vereinten Kräften an einer Weiterentwicklung der Schweizer TV- und Print-Werbedruckstatistik» zu arbeiten. Der SWA stützte seine Kritik offenbar auf eine Untersuchung der Beratungsfirma Media Audit.
» Kommentare (0) | 18.07.2007 09:22
Media Focus im Kreuzfeuer
Ein Skandal um vermeintlich unsaubere Praktiken bei der Schweizer Nielsen-Tochter Media Focus erschüttert die Werbeszene. Laut einer Mitteilung des Markenverbands der Schweizer Werbe-Auftraggeber (SWA) erhebt Media Focus die Daten über die ausgestrahlten TV-Spots nicht selbst, sondern bezieht sie kostenlos von den Fernsehsendern und deren Vermarktern. Trotzdem verkauft die Firma diese TV-Werbedaten aber an Werbekunden und Mediaagenturen weiter. Obendrein basieren die von Media Focus gelieferten TV-Daten ausschliesslich auf den Plandaten, also den disponierten Einbuchungen, und nicht auf den effektiven Ausstrahlungszeiten der Werbespots - obwohl diese von den Sendern und Vermarktern auch geliefert werden. Der SWA hat Media Focus bereits mit den Vorwürfen konfrontiert. In einem ersten Gespräch wurde vereinbart, die erforderlichen Nachbesserungen noch 2007 zu realisieren. Bei einem Gipfeltreffen diese Woche soll das Prozedere festgeschrieben werden.
» Kommentare (0) | 17.07.2007 15:23
Werbemarkt: Klotzen, nicht jammern

Sie brummt wieder, die Werbebranche in Deutschland. Das spüren auch die klassischen Medien: Laut Nielsen Media Research stiegen die Bruttowerbeinvestitionen in den klassischen Medien im ersten Halbjahr 2007 auf 10.1 Mia. Euro. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreshalbjahr entspricht das einem Plus von 4.5 Prozent bzw. 434 Mio. Euro. Analog der Entwicklung im ersten Quartal 2007, konnten mit Ausnahme der Publikums- und Fachzeitschriften die anderen klassischen Medien im ersten Halbjahr ihre Bruttowerbeumsätze steigern. Die höchsten Werbeumsätze verbuchte erneut das Fernsehen.
» Kommentare (0) | 11.07.2007 17:18
Online-Werbung in Europa
Die Ausgaben für Online-Werbung in den 13 Ländern, die dem Interactive Advertising Bureau (IAB) angehören, betrugen 2006 acht Milliarden Euro. Dabei stellt Grossbritannien mit 39 Prozent am Gesamtmarkt den grössten Markt, gefolgt von Deutschland (22 Prozent) und Frankreich (15 Prozent). Dabei wird fast die Hälfte der Ausgaben für Search Advertising ausgegeben. Dies die wichtigsten Ergebnisse der Studie «Pan-European Online Advertising Spend» von PricewaterhouseCoopers, die auf den Zahlen der IAB beruht.
» Kommentare (0) | 13.06.2007 11:19


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