TV: gross und dumm

Bald keine Streuverluste mehr auf der Mattscheibe? (stock.xchng)
Der US-amerikanische Kabel-TV-Anbieter Cablevision Systems startete das bislang grösste Testprojekt für die Werbeform des so genannten Targeted Advertising im Fernsehbereich. Der ursprünglich aus dem Internet stammende Ansatz, der das Ansprechen bestimmter Nutzergruppen aufgrund der Analyse ihres Online-Verhaltens bezeichnet, soll bis zum kommenden Sommer in 500'000 Haushalten in New York und New Jersey auf sein Potenzial hin untersucht werden. Datenschützer sind skeptisch und kritisieren eine mangelnde Information der Kunden.
» Kommentare (2) | 12.03.2009 15:39
Sex sells - wissenschaftlich

Sexualisierte Darstellungen beeinflussen die Wahrnehmung. (stock.xchng)
Die Binsenwahrheit «Sex sells» wurde nun auch von einer Studie der Universität Princeton untermauert. Sozialpsychologen der Universität legten für diese Studie heterosexuellen Männern Fotos von Frauen und Männern vor, die als Portrait, als kopfloser Körper mit vollständiger Bekleidung oder in Badekleidern abgebildet waren. Dabei beobachteten sie, wie sich die Gehirnströme der Männer veränderten und überprüften die Fähigkeit zur Erinnerung. Offenbar objektivieren Männer Frauen tatsächlich bevorzugt über sexualisierte Darstellungen.
» Kommentare (1) | 19.02.2009 17:12
Der Schweizer Werbemarkt 2008

2008 war noch nichts von Krisenstimmung zu spüren. (stock.xchng)
Obwohl angesichts der aktuell schlechten Lage alle Popheten für die Werbung 2009 ein schlechtes Jahr vorhersagen, konnte die Wirtschaftskrise zumindest 2008 dem Schweizer Werbemarkt noch wenig anhaben. Dies zeigen die Zahlen des Dezember-Reports von Media Focus. Dank sehr guten Monaten im ersten Halbjahr resultierte per Ende Jahr sogar ein Plus von 2.6 Prozent. Interessant dabei: Im Dezember löste Coop die Migros als grössten Auftraggeber ab.
» Kommentare (0) | 10.02.2009 11:59
Digitale Aussenwerbung wächst

Digital Signage im Tokioter Bezirk Shibuya (stock.xchng)
Digitale Aussenwerbung kennt man hierzulande hauptsächlich aus Film und Fernsehen: die Hochhäuser in amerikanischen und japanischen Grossstädten sind voll davon. Diese Werbeform macht sich jedoch mittlerweile rasant auch in europäischen Metropolen breit. Der Markt für dieses so genannte Digital Signage legt trotz der spürbaren Werbeflaute ein rasantes Wachstum hin. Zu diesem Schluss jedenfalls gelangt die Studie «Digital Signage in Europe – The opportunities for digital out-of-home advertising» von Goldmedia und Screen Digest: Der Anteil digitaler Aussenwerbung am gesamten Out-of-Home-Werbemarkt betrage derzeit zwar erst vier Prozent. Bis 2012 werde dieser Wert jedoch auf zehn Prozent klettern.
» Kommentare (2) | 02.02.2009 12:28


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