Social Networks und Marketing: Beispiel Facebook

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Ein Engagement bei Facebook macht besonders bei Marken mit internationaler Ausstrahlung Sinn. So können eigene Pages den Absatz steigern und die Bekanntheit durch mehr Mund-zu-Mund-Propaganda fördern. Zwar ist der Betreuungsaufwand hoch, eine Seite kontinuierlich mit neuen Inhalten zu versorgen. Zudem wünschen ihre "Fans" eine Sonderbetreuung in Form einer engeren Beziehung zur Marke. Dadurch steigt aber auch ihre Kaufbereitschaft (cf. dazu auch die beiden Referate des letzten Social Media Gipfels vom November).

Trotzdem sind die Social Media-Budget vieler Unternehmen immer noch erstaunlich gering. Viele Markenanbieter verzichten noch immer zur Gänze auf eine Präsenz bei Facebook, Twitter und Co. Neben dem hohen Aufwand sind oft Berührungsängste und das Risiko kommunikativer Fehler dafür ausschlaggebend. neigt mehr als ein Drittel der neuen Facebook-Markenfans zum Kauf ihrer Produkte.

User suchen VIP-Gefühl

92 Prozent der "befreundeten" Konsumenten sind nämlich dazu bereit, eine Marke aktiv weiter zu empfehlen - knapp die Hälfte macht dies "mit Sicherheit". Durch Werbeanzeigen stossen die potenziellen Kunden am häufigsten auf die Facebook-Pages der Unternehmen, gefolgt von Empfehlungen durch Freunde und Web-Suchen. Im Schnitt folgen die User neun Marken. Mehr als die Hälfte davon stammt aus dem Medien- und Unterhaltungssektor (Quelle: DDB, hier ein Auszug der Resultate als PDF).

Brand Advocacy (Facebook)

In Form von besonderen Angeboten, Download-Gutscheinen oder exklusivem Content erwarten die Fans einer Marke jedoch ein besonderes Kundenservice. Sie wollen sich als VIPs fühlen, die Zugang zu Produktneuheiten und Informationen noch vor der restlichen Öffentlichkeit erhalten. So sind Vorteile aus Werbeaktionen für die User der wichtigste Grund, einer Marke auf Facebook zu folgen. Erst dahinter liegen die Sympathie zu dem Unternehmen, der Zugang zu Informationen und die Möglichkeit zur Meinungsbildung über die Marke.

Dieser Beitrag ist Teil einer Serie:

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| Artikel drucken Drucken | 11.11.2010 18:37

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