SEO mittels Content 2: Texte

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Nachdem wir im ersten Teil dieser Serie einige SEO-Basics im Zusammenhang mit Editorial Search Engine Optimization (ESEO) betrachtet haben, wenden wir uns im zweiten Teil dem Schreiben zu: Wie verfasse ich Texte, die sowohl für Mensch wie (Such-)Maschine gut lesbar sind. Reine SEO-Texte sind vor allem für den Linkaufbau gut: Die Links in diesen Texten werden von Google als Backlinks gewertet, was sich positiv auf die Suchmaschinenplatzierung der Zielseite auswirkt. Solche rein auf Keywords und Keyword-Kombinationen ausgerichtete Texte sind für den menschlichen Besucher jedoch in den meisten Fällen "ungeniessbar". Textwüsten mit mitunter abenteuerlichen Wortkombinationen. Kurz: Sie veranlassen den Besucher zum sofortigen Wegklicken der Seite.

Trotzdem ist leser- und suchmaschinenfreundlicher Content schreibbar. Darum ist es sinnvoll, in erster Linie die eigenen Inhalte zu optimieren. Und zwar so, dass sie primär Menschen überzeugen und erst dann die Suchmaschinen. Die Qualität der Texte muss von A bis Z stimmen. Zudem sollte man nicht nur die Texte optimieren, sondern alle technischen Mittel nutzen, die für die SEO zur Verfügung stehen.

Drei "goldene Regeln"

  • Finger weg von Print: Vorhandenes Print-Material als Grundlage für die neue Webseite zu verwenden, ist verlockend - aber falsch. Internetnutzer lesen anders, sie wollen primär eins, die gesuchten Informationen schnell finden. Die Texte sollten daher übersichtlich, durch Untertitel strukturiert und kurz gehalten sein.
  • KISS: Keep it simple, stupid. Kurze Sätze, keine Fremdwörter oder Anglizismen, aktiv formulieren und positiv schreiben. Darüberhinaus Substantivierungen und Füllwörter vermeiden.
  • Für Mensch und (Such-)Maschine schreiben!

SEO-konform schreiben

In erster Linie sollte man also immer für Menschen schreiben. Texte grundsätzlich so formulieren, dass sie für das Zielpublikum gut lesbar sind. Erst dann kommen die Suchmaschinen zum Zug. Viele Regeln der Suchmaschinenoptimierung sind nämlich gut dafür geeignet, Texte auch für Menschen besser verständlich zu machen. SEO und Lesbarkeit widersprechen sich also nicht, sondern ergänzen sich. An vorderster Stelle steht also immer die Zielgruppe. Bereits bei der Auswahl der Keywords steht sie im Zentrum der Überlegungen. Die folgenden kurzen Überlegungen sollen dabei helfen, für Mensch und Maschine geeignete Texte zu verfassen.

Struktur, Keyword-Dichte und Aktualität

Zunächst ist es ratsam zu wissen, was man eigentlich schreiben möchte und wie man es am besten gliedert – denn Struktur wird auch von Google honoriert. Dann stellt sich die Frage nach den Keywords dieser Inhalte. Grundsätzlich sollte eine Seite/ein Text für ein Keyword geschrieben sein, d.h. dieses Keyword erhält die grösste Dichte im Text. Es gehört in die Überschrift und dort bestenfalls ganz nach vorn. Innerhalb des Textkörpers sollten die Schlüsselphrasen dann in einer annehmbaren Dichte von etwa zwei Prozent des Gesamttextes eingestreut werden. Eine gesunde Verteilung ist hierbei zu empfehlen, einzig im ersten Drittel des Contents sollte das Keyword häufiger auftauchen. Weiterhin schadet es in keinem Fall, Synonyme und Flexionen der Schlüsselworte zu verwenden.

Eine Webseite besteht ja aus vielen einzelnen Seiten/Texten. Damit die Suchmaschinen aber erkennen, dass alle Texte zu einer einheitlichen Internetpräsenz gehören, ist ein zentrales Keyword mindestens einmal auf jeder Seite anzubringen. Weitere wichtige Komponenten für einen guten SEO-Text sind Einzigartigkeit und Aktualität. Deshalb sollte man sich zwingen, in regelmässigen Abständen neue Inhalte bereit zu stellen: zweimal die Woche ist - wenn man Spitzenplätze anpeilt - das Minimum.

Quellen: Zur Erstellung dieses Textes wurden u.a. die folgenden Webseiten konsultiert: wordweb.ch, seo-book.de

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| Artikel drucken Drucken | 11.06.2010 09:48

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