Politik im Netz spricht Wähler nicht an
Während in unseren Breiten die Politik und allen voran die Wahlkämpfe noch kaum in den sozialen Medien präsent sind, sieht die Situation im angelsächsischen Raum etwas anders aus. Von Obamas geschickter Social Media Kampagne bis hin zu den in England entwickelten "Social Media Reputation Scores" (SMR) bewegt sich viel. Aber zumindest in England müssen sich die Politiker, die auch im Internet immer präsenter sind, einer anderen Frage stellen: Offenbar gehen die Online-Kampagnen am Wählerinteresse vorbei. Wie eine aktuelle britische Studie des National Endowment for Science, Technology and the Arts (NESTA) zeigt, herrscht ein Graben zwischen dem, was die Wähler wollen, und dem, was sie von den Parteien bekommen.
» Kommentare (0) | 27.04.2010 12:14
Das Konzept der Folksonomy

Wie gestern in diesem Beitrag angesprochen existieren zwei populäre Methoden, um das Problem der Organisation von Information zu adressieren. Die eine - Taxonomie - ist eher traditionell-hierarchisch, die andere - Folksonomie - setzt auf die vielbeschworene "Weisheit der Massen". Während der erste Ansatz seit langer Zeit weit verbreitet ist, hat sich die Praxis der Schaffung von Folksonomien mittels Tags erst in der jüngsten Vergangenheit etabliert. Nachfolgend will ich die Vor- und Nachteile von Folksonomien beschreiben und eine kurze Bewertung wagen.
» Kommentare (1) | 23.04.2010 11:49
Taggen für ein besseres Web

Informationen so zu organisieren und zu kennzeichnen, dass sie jederzeit wiederauffindbar sind, ist eine der grössten Herausforderungen des Wissensmanagements. Bislang existieren zwei populäre Methoden, um das Problem der Organisation von Information online zu adressieren. Die eine ist eher traditionell-hierarchisch, die andere setzt auf die vielbeschworene "Weisheit der Massen": Zum einen eine konstruierte, von oben aufgezwungene hierarchische Taxonomie, und eine von unten her organisch wachsende Folksonomie (eine nutzergenerierte Taxonomie mittels Tags, auch social tagging genannt). Informatiker der TU Graz haben sich nun der letzteren Methode angenommen und einen Ansatz entwickelt, um Tags künftig geschickt zu verknüpfen.
» Kommentare (0) | 22.04.2010 15:16
Können Unternehmen denn twittern?
von Wolfgang Hünnekens
Nein. Aber Menschen können twittern und damit schnell zu einem echten „Ich-Sender“ werden. Zu distanzierten, unnahbaren Unternehmen kann und möchte wahrscheinlich niemand Kontakt haben. Zu Unternehmen, die menschlich sind, schon. Noch gehören twitternde Manager eher zur Ausnahme. Sie zeigen sich ihren Kunden und Interessenten als Mensch. Wie Sie und ich. Das ist sympathisch.
Barack Obama hat während des Wahlkampfs zur US-Präsidentschaft intensiv mit seinen Wählern (und denen, die es werden sollten) kommuniziert. Über seinen Twitter-Account war er immer und überall für jeden erreichbar. Das hat ihn für sehr viele Menschen nahbar und sympathisch gemacht. Barack Obama ist Präsident der Vereinigten Staaten geworden. Sicher nicht nur wegen seiner Aktivitäten bei Twitter, aber auch deswegen.
» Kommentare (0) | 16.04.2010 18:09






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