Fakten zum Recruiting 2.0

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Zwar gehören Internetstellenbörsen und Unternehmenswebseiten nach wie vor zu den wichtigsten Kanälen, wenn es darum geht, freie Stellen zu besetzen oder sich als Bewerber über solche zu informieren. Alternativen aus dem Bereich der Social Media bieten jedoch ein zunehmend wachsendes Potenzial. Laut dem Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universität Frankfurt am Main geniessen Google und Xing ebenfalls eine grosse Bedeutung.

Drei von zehn Unternehmen nutzen Xing inzwischen, um Informationen über potenzielle Jobanwärter zu sammeln. Auf Google recherchieren 22 Prozent, dahinter folgt LinkedIn mit mehr als zwölf Prozent. Weniger Bedeutung haben bisher Blogs und Networks wie Facebook - sie werden von weniger als zehn Prozent der Firmen eingesetzt. Dazu auch diese Zahlen hier für die Schweiz.

Mangelnde Ressourcen als Hindernis

Vielen Unternehmen bieten sich im Web 2.0 interessante Möglichkeiten, um das eigene Recruiting auszubauen. Aber vor allem kleinere und mittlere Unternehmen haben dafür oft nur sehr begrenzte Personalressourcen, so dass sie diese Chance vergeben. Ein Ausweg ist hier die Nutzung diverser sozialer Zusatzdienstleistungen, wie sei von Stellenbörsen im Internet angeboten werden.

Auch die Jobsuchenden durchforsten regelmässig das Internet, um sich über Firmen und deren Image zu erkundigen. Mehr als die Hälfte greift dabei auf Google zurück, an zweiter Stelle liegt wiederum Xing. Fast ohne Bedeutung für Stellensuchende sind bisher - neben Netzwerken wie Facebook oder studiVZ - Unternehmensbewertungsplattformen wie kununu.de. Viele Unternehmen bieten inzwischen auch selbst aufbereitete Informationen wie Videos, Podcasts oder Rss-Feeds an. Doch auch hier ist das Interesse seitens der Jobsuchenden bis dato verhalten. Nur zwölf Prozent schauen beispielsweise häufiger Firmenvideos an, nur einer von zehn Jobsuchenden nutzt Rss-Feeds.

Quellen: pte, chris

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| Artikel drucken Drucken | 01.03.2010 18:27

Thorsten zur Jacobsmühlen on 02.03.2010 08:51

Da fehlt aber die aktuelle, bisher im deutschprachigen Raum größte Studie zum Einsatz von Social Media im HR, der "Social Media Report HR 2010".

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