Wemans: Die Telekom-Drahtzieher

Guido Wemans begleitet den seit zehn Jahren andauernden Kampf um die «Letzte Meile» als Journalist und hat so ein grosses Archiv anlegen können. Daraus ist diese Reportage entstanden, die die ersten acht Jahre der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes seit dem Inkrafttreten des Fernmeldegesetzes FMG am 1. Januar 1998 in der Schweiz nachzeichnet. Wemans schildert anschaulich die Tops und Flops der Branche, die Marktmacht des ehemaligen Monopolbetriebs Swisscom und stellt die «Telekom-Drahtzieher» - die Akteure der Telekom-Unternehmen und deren Lobbyisten in Bern - ausführlich vor.
Das Buch durchleuchtet chronologisch das nicht immer rühmliche Agieren der Politiker und Behörden, geht der Frage nach,warum hierzulande der Wettbewerb im Bereich der Festnetz-Telefonie nur schleppend vorankommt, und zeigt auf, wieso die Liberalisierung der «Letzte Meile» so hart umkämpft ist.
» Kommentare (0) | 20.03.2007 19:15
Niederberger: Am liebsten beides
Einer der Vorwürfe, die der heutigen "Spassgesellschaft" gilt, ist ihre Unfähigkeit, Entscheidungen zu treffen. Je mehr Möglichkeiten sich bieten, desto schwieriger wird es, "nein" zu sagen. Und doch ist es nötig. Lukas Niederberger zeigt in seinem philosophisch gefärbten Leitfaden, wie man anstehende Entscheidungen sinnvoll treffen kann.
Wir haben heute die Wahl zwischen unterschiedlichsten Lebensmöglichkeiten und doch nur ein Leben, das nicht ewig dauert. Was uns entspricht, dem eigenen Leben Sinn verleiht, ist nicht vorgegeben. Es entsteht Schritt für Schritt - mit jeder Entscheidung, die wir treffen. Jede Handlung gleicht einem Mosaikstein, der zusammen mit unendlich vielen anderen eines Tages das eigene Lebensbild ergeben wird.
» Kommentare (0) | 08.03.2007 09:09
Erny/Käch: Klar und einfach kommunizieren
Kommunikation hat sowohl im Berufs- wie auch im Alltagsleben einen hohen Stellenwert. Wer es versteht, sich schriftlich und mündlich überzeugend und klar verständlich auszudrücken, wer seinem (Geschäfts-)Partner auch auf der emotionalen Ebene richtig begegnet, kommt (fast) immer ans Ziel.
Hansjörg Erny und Ruedi Käch, zwei praxiserprobte Kommunikationsfachleute, widmen sich in ihrem Leitfaden einer ganzen Palette von Kommunikationsthemen, die sonst üblicherweise einzeln in einer Vielzahl von Fachbüchern abgehandelt werden. Sie richten sich nicht an den Spezialisten, sondern an Führungskräfte von Unternehmen und Organisationen, die neben ihren alltäglichen Hauptaufgaben auch immer wieder Kommunikationsprobleme zu lösen haben. In kompakter, klar strukturierter und übersichtlicher Weise geben die Autoren zahlreiche Tipps und Anleitungen und erinnern auch immer wieder an wichtige Grundregeln, so dass sich der Leser ohne weitschweifige, theoretische Ausführungen in Kürze fit machen kann.
» Kommentare (0) | 23.02.2007 20:09
Gregor Franck: Mentaler Kapitalismus
Der Werbung und den Medien können wir nicht mehr entkommen. Aber was bedeutet das für uns? Der öffentliche Raum verwandelt sich zunehmend in eine gigantische Werbefläche für Produkte und Ideen aller Art. Die ästhetischen und politischen Konsequenzen sind überhaupt noch nicht abzusehen. Georg Franck beschreibt zum ersten Mal die Welt unter der Herrschaft eines mentalen Kapitalismus.
«Der Kampf um die Aufmerksamkeit spielt mittlerweile eine grössere Rolle als der Kampf um das Geld.» Ein solcher Satz provoziert. Jene, die immer noch ums Geld kämpfen müssen und jene, die gar nichts anderes wollen. Wer jedoch im Geschäft mit der Aufmerksamkeit tätig ist, findet den Satz nicht weiter erstaunlich. Werber, Journalisten, Kommunikationsfachleute, Künstler wissen genau, was er meint. Was im Verborgenen blüht, hat keine kulturelle Bedeutung. Eine ökonomische schon gar nicht.
» Kommentare (0) | 21.02.2007 21:28


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