Gillin: The New Influencers

Dieses Buch stellt eine ideale Einführung in das Thema Social Media dar. Gillin liefert in «The New Influencers: A Marketer’s Guide to the New Social Media» ausgezeichnete Beispiele und Ratschläge für alle, die ihr Unternehmen oder ihre Organisation für soziale Medien sensiblisieren wollen. Es eignet sich daher bestens auch für Einsteiger.
Der Fokus liegt dabei nicht nur auf einigen wenigen Beispielen aus der Praxis. Vielmehr diskutiert das Buch breit, wie Social Media und das Web allgemein die Welt des Marketing verändern. Neben den üblichen Formaten wie Blogs oder Podcasts werden zum Beispiel auch Themen wie Viral marketing mit Videos angeschnitten. Zudem stellt Gillin in mehreren ausführlichen Portraits auch einzelne herausragende Vertreter der (amerikanischen) «Szene» vor. So zum Beispiel Peter Rojas, Gründer von Gizmondo und Engadget, oder Michael Arrington von TechCrunch. Eine ausführliche Liste findet sich hier auf der Seite zum Buch.
» Kommentare (0) | 12.02.2008 09:32
Pfeifer: Klick

Dieses Buch beruhigt das Gewissen. Wen bisher das Gefühl beschlich, er müsse von Zeit zu Zeit den PC abstellen, um seine Zeit sinnvoll zu verbringen, dem liefert David Pfeifer in seinem Buch entlastende Argumente. Der Autor will den beständigen Warnrufen gegen neue Medien etwas entgegensetzen.
In seinem Bucht bringt Pfeifer nicht nur altbekannte Argumente, wie dass es zu jeder Zeit und für jedes Medium zahlreiche Kulturpessimisten gegeben habe, die den Untergang des Abendlandes nahen sahen, ins Spiel. Er deckt auch neue positive Seiten auf. Natürlich widert es auch Pfeifer an, einen «Schwachdenker namens Zlatko» im Big Brother Container zu sehen, wie er zum ersten Mal von Shakespeare hört. Aber sei das wirklich dümmer, so die rhetorische Frage des Autors, als «Traumschiff» oder «Mainz, wie es singt und lacht»?
» Kommentare (0) | 07.06.2007 11:12
Kummer: Blow Up

Der Schweizer Tom Kummer fälschte jahrelang Star-Interviews. Jetzt lehrt er die Reichen in Santa Monica Tennis und erzählt in «Blow up» seine (wahre) Geschichte. Er hat sie ja tatsächlich alle getroffen. Er hörte sich die Geschichten von Sharon Stone und Nicholas Cage an. Die aber schienen ihm irgendwie zu wenig spannend, zu wenig abgedreht. Also legte er ihnen Antworten auf Fragen in den Mund, die er ihnen gar nicht gestellt hatte. Die Medien flogen prompt auf diese spektakulären Interviews. Alle druckten sie seine «Interviews», so auch die Magazine der «Süddeutschen» oder des «Tagesanzeigers». Damals, Ende der 1990er. Bis er schliesslich aufflog.
» Kommentare (0) | 14.05.2007 10:04
Wemans: Die Telekom-Drahtzieher

Guido Wemans begleitet den seit zehn Jahren andauernden Kampf um die «Letzte Meile» als Journalist und hat so ein grosses Archiv anlegen können. Daraus ist diese Reportage entstanden, die die ersten acht Jahre der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes seit dem Inkrafttreten des Fernmeldegesetzes FMG am 1. Januar 1998 in der Schweiz nachzeichnet. Wemans schildert anschaulich die Tops und Flops der Branche, die Marktmacht des ehemaligen Monopolbetriebs Swisscom und stellt die «Telekom-Drahtzieher» - die Akteure der Telekom-Unternehmen und deren Lobbyisten in Bern - ausführlich vor.
Das Buch durchleuchtet chronologisch das nicht immer rühmliche Agieren der Politiker und Behörden, geht der Frage nach,warum hierzulande der Wettbewerb im Bereich der Festnetz-Telefonie nur schleppend vorankommt, und zeigt auf, wieso die Liberalisierung der «Letzte Meile» so hart umkämpft ist.
» Kommentare (0) | 20.03.2007 19:15






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