Umkämpfter Markt für Linux-Handys

Linux auf dem Handy: Wer macht das Rennen? (stock.xchng)
Vergangene Woche hat mit dem Linux Phone Standards Forum (LiPS) eine der drei grossen Industrie-Iniativen für mobiles Linux auf dem Handy das Handtuch geworfen. Wie bekannt gegeben wurde, wird LiPS im Juli dieses Jahres in die LiMo Foundation eingegliedert. Die beiden Organisationen stellen den Zusammenschluss als logischen Schritt in einem allgemeinen Trend zur Vereinheitlichung von mobilen Linux-Plattformen dar. Die Bündelung der Ressourcen werde das Entstehen gemeinsamer Spezifikationen für mobiles Linux und deren Umsetzung beschleunigen. In der Tat ist in letzter der Markt für öffene Handy-Betriebssysteme in Bewegung geraten. Neben LiMo arbeitet auch die hinter Googles Android-Plattform stehende Open Handset Alliance an einem Linux für Mobiltelefone. Zudem sind beide nach der vollständigen Übernahme durch Nokia nun auch mit einem offenen Symbian OS konfrontiert.
» Kommentare (0) | 01.07.2008 08:53
Linux kommt und geht

Linux: Rückschlag in Wien, aber auf dem Handy im kommen. (stock.xchng)
Ein herber Schlag für die Linux-Gemeinde: Ein Vorzeigeprojekt der Stadt Wien für den Einsatz von Linux in der Verwaltung wird auf Windows Vista umgestellt. Auslöser ist - einmal mehr - die Verfügbarkeit von Software nur für Windows. Das Marktforschungsunternehmens ABI Research sieht jedoch eine neue Chance für Linux im Mobilfunkbereich. ABI erwartet, dass bis 2013 insgesamt fast ein Viertel aller Smartphones unter Linux laufen wird, was das offene Betriebssystem zur Nummer zwei hinter Symbian OS werden lässt.
» Kommentare (0) | 05.06.2008 11:07
Pinguine für Afrika

Studierende der Universität Bern haben eine Projektgruppe mit dem Namen «Penguins4Africa» gegründet. Ziel ist es, jungen Menschen in der Dritten Welt den Zugang zu Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu ermöglichen. Die Gruppe sammelt dazu alte Hardware ein, rüstet sie auf Linux um und sendet sie schliesslich an Schulen in Afrika. Begleitet wird das Projekt von einer Sensibilisierungskampagne.
» Kommentare (0) | 30.04.2008 15:00
«Chaos im Software-Markt»

Zerstört Open Source den Software-Markt? (stock.xchng)
Open Source zieht eine Spur der Verwüstung durch den Software-Markt. So lautet die provokante These der Marktforscher der Standish Group. Der Studie «Trends in Open Source» zufolge sorgt Open Source-Software (OSS) für jährlich 60 Mia. US$ Umsatzverlust bei Software-Unternehmen. Umfassende Auswirkungen auf die Wirtschaft sieht der Verwaltungsratspräsident der Standish Group, Jim Johnson: «Open-Source-Software verursacht Chaos im Software-Markt.» Auch wenn sich das Zitat negativ anhört, die Studie kommt zu einem eindeutigen Ergebnis zugunsten freier Software: Die Open Source-Bewegung siegt auf ganzer Linie. Nicht nur der Preis sei entscheidend, sondern auch die Sicherheit.
» Kommentare (0) | 23.04.2008 11:53


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