Label für offene PCs
Für praktisch alle Alltags-Anwendungen eines PCs gibt es freie Alternativen wie zum Beispiel OpenOffice oder Firefox. Diese Open Source-Softwarte ist oftmals den proprietären Lösungen sogar überlegen. Allerdings kämpft Oss trotz der guten Ausgangslage mit einer geringen Verbreitung. Mit ein Grund dafür dürfte es sein, dass es in den meisten Computerläden schwierig bis unmöglich ist, einen mit einem freien Betriebssystem und freier Software ausgestatteten Computer zu kaufen. Der Zürcher Verein FreieComputer.ch will dem mit einem Label abhelfen.
Das Label soll in Zukunft Computer mit vorinstallierter freier Software schmücken, um Konsumenten beim Kauf und Händlern beim Verkauf von "freien Systemen" zu unterstützen. Der Entwurf für die Kriterien steht nun hier zum Download bereit. Im Rahmen der dazu stattfindenden Vernehmlassung kann man sich noch bis Ende Oktober zu diesen Kriterien äussern.
Open-PC: Initiative für einen Alltags-PC mit Linux
Das Open-PC-Projekt will in Gemeinschaftsarbeit einen Rechner entwerfen, der ausschliesslich freie Software enthält und rund 300 bis 400 US-Dollar kostet. Der Desktop-PC soll einen vorinstallierten App Store-Client und Online-Dienste für Support durch die Gemeinschaft enthalten. Der Verkaufsstart ist laut Homepage noch in diesem Jahr. Hinter dem Projekt steht die hive 01 gmbh aus Stuttgart.
Quelle: pro-linux.de
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Drucken | 05.10.2009 17:54
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