Feuerfuchs für Androiden

Mit dem Projekt "Fennec" entwickelt Mozilla eine mobile Version ihres bekannten Browsers Firefox. Mozillas CEO John Lilly hat nun in einem Interview mit GigaOm nun doch eine Fennec-Version für die Android-Plattform angekündigt. Fennec wurde ursprünglich nur für Windows Mobile und Maemo von Nokia entwickelt. Mozilla liess jedoch verlauten, "dass die Entwicklung einer mit Android kompatiblen Version derzeit intensiv geprüft wird". Noch vor einem Jahr hiess es, Fennec könne nicht für Android entwickelt werden.
Im mobilen Bereich hinkt Mozilla der Konkurrenz von Opera, Apple oder dem kleinen Projekt Skyfire (für Win Mobile und Symbian) gewaltig hinterher. Fennec soll hier Abhilfe schaffen und alle gängigen Webtechnologien wie JavaScript, CSS, Flash, SVG, Video und Audio unterstützen. Der mobile Feuerfuchs soll zudem auf der Rendering-Engine von Firefox 3.6 aufgebauen.
Wahrscheinlich sogar mit Plug-ins
Für Maemo liegt bereits seit dem Frühling eine Betaversion zum Download bereit. Die Version für Windows Mobile ist derzeit noch im Alpha-Stadium. Sehr lange haben die Entwickler offenbar an der Optimierung der JavaScript-Engine für die ARM-Prozessoren der Mobiltelefone gearbeitet.
Android-Applikationen werden normalerweise in Java entwickelt. Google bietet jedoch seit einiger Zeit ein natives Entwicklerkit an, das es erlaubt, Anwendungen mit hoher Performance auch in C# zu schreiben - jener Programmiersprache, die in der Entwicklung von Firefox zur Anwendung kommt. Nicht zuletzt forciert Mozilla genauso wie Google HTML5 als künftigen Webstandard, um separate Entwicklungen für zahlreiche verschiedene Plattformen auf lange Sicht zu vermeiden. An einer Version für Apples walled garden namens iPhone wird gerüchtehalber ebenfalls gearbeitet. Ein solche dürfte aber wenig Chancen haben, im von Apple streng gehüteten App Store zu landen. Apple eben - alles andere als "cool"!
Quellen: GigaOM, Mozilla, pte
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Drucken | 29.10.2009 18:11
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