Asus mit Chrome und Android

Asus prüft derzeit, ob parallel zu den Intel-basierten Eee PCs auch ARM-basierte Netbooks auf den Markt gebracht werden sollen. Entsprechende Prototypen mit den Google-Betriebssystemen Android und Chrome OS existieren in den Forschungslaboren des Unternehmens, wie Asus-Chairman Jonney Shih gegenüber ZDNet UK bestätigt hat. Shih betont, dass ARM-basierte Alternativen zu Intel-Netbooks mit Windows einen Kostenvorteil versprechen. Damit ginge das Konzept genau in die Richtung, die mit Netbooks ursprünglich vorgezeichnet wurde.
Shih zufolge ist sich Netbook-Vorreiter Asus bislang nicht sicher, welcher Anteil der Kunden sich letztendlich für ein ARM-basiertes Gerät anstelle eines Intel-Windows-Netbooks entscheiden würden. Ausserdem verweist er auf weitere Überlegungen bei der Entscheidung, ob eine derartige Alternative angeboten werden soll. Insbesondere nennt er die Frage, ob Android oder Chrome OS zum Einsatz kommen soll. Ersteres ist bereits gediegener, aber für kleine Smartphone-Bildschirme konziptiert. Chrome OS dagegen sei a priori für grössere Displays gedacht und somit wohl geeigneter.
Linux gut im Rennen
Asus selbst hatte bei der Einführung des Eee PC im Jahr 2007 bereits auf Linux gesetzt. Damit scheinen relativ viele Kunden sehr gut leben zu können. Jedenfalls hatte ABI Research im November geschätzt, dass von den rund 35 Mio. im Lauf des Kalenderjahr 2009 verkauften Netbooks immerhin 32 Prozent Varianten des quelloffene Betriebssystems nutzen. ARM-basierte Geräte würden letztlich dazu führen, dass Linux im Netbook-Segment bis 2013 sogar an Windows vorbeizieht.
Quellen: pte, ZDNet
» Drucken 25.01.2010 09:33
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