Wissen Sie, was Web 2.0 eigentlich ist?

«Web 2.0» ist wohl zurzeit DAS Buzzword schlechthin. Aber wissen Sie eigentlich, was das Web 2.0 ist? Wenn Sie zu der überwältigenden Mehrheit der Webuser gehören, die mit dem Begriff wenig bis gar nichts anfangen können, dann kann Ihnen einfach und kostenlos geholfen werden:

cl consult - corporate solutions aus Hamburg bietet einen zehnteiligen Gratis-eMail-Kurs zum Thema Web 2.0 an. Informationen und die Anmeldung zum Kurs finden Sie » hier.

Der Kurs ist bereits seit November 2006 online und ich habe ihn selber schon abonniert gehabt. Als Einführung in die Materie durchaus geeignet.

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» Kommentare (0) | 03.03.2007 09:36

Adobe und Corel kommen

WPLightning
Corel mit neuer Hybrid-Lösung online (corel.com)

Es wird langsam eng für Start-ups im relativ neuen Markt der Online-Applikationen. Nach dem ersten Hype und dem Einstieg von Microsoft mit «Office Live» und Google mit «Google Docs & Spreadsheets» in den bezahlten Markt für Unternehmen, ziehen nun Adobe und Corel nach.

Adobe hat angekündigt, in einem halben Jahr eine kostenlose, mit Support ausgestattete Online-Version von «Photoshop» aufzuschalten. Dies wäre dann bereits die zweite Applikation aus dem Hause Adobe, die online erhältlich ist. Die Video-Lösung Flex ist seit einiger Zeit bereits in der Foto- und Videocommunity Photobucket integriert. (Quelle: Techchrunch)

Corel hingegen geht mit der Veröffentlichung einer hybriden Officelösung noch einen Schritt weiter. Mit «WordPerfect Lightning» hat Corel ein Office-Paket zum Testen freigegeben, das als Schnittstelle zwischen Desktop- und Webumgebung dienen soll. Das kostenlos erhältliche Applikations-Paket fungiert als schlanke Textverarbeitungs- und Organisationssoftware. Die Software besteht im Wesentlichen aus drei Bestandteilen - Navigator, Viewer und Lightning Notes. Mit diesem lassen sich verschiedene Dokumentenformate wie PDF und WordPerfect sowie Microsoft-Word-Dokumente organisieren, betrachten und bearbeiten. Die Besonderheit des nur 20 Megabyte grossen Pakets liegt in der hybriden Ausrichtung der Software. So wird die Basisapplikation auf dem Desktop installiert, unterstützt gleichzeitig aber auch das Abspeichern und Zugreifen auf Dateien im Web. Auch Zusatzfunktionalitäten und weitere Tools sollen über das Internet verwendet werden können. Für die Verbindung und den Abgleich mit Web-basierten Applikationen wie E-Mail, Online-Adressbüchern oder -Kalendern sorgt zudem das Programmtool Connector, das ebenfalls im Paket integriert ist. Websharing der Dokumente ist ebenfalls möglich. (Quelle: pte)

Ebenfalls interessant dürfte es mit der Veröffentlichung von «Firefox 3.0» werden. Wie die Mozilla Foundation unlängst angekündigt hat, wird die neue Version des kostenlosen Browsers auch die Offline-Benützung von Webapplikationen unterstützen. (Quelle: golem.de)

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» Kommentare (0) | 02.03.2007 09:51

Warum Podcasts?

Podcasts, also abonnierbare Audiofeeds, sind, nach dem ersten Hype (*), immer noch sehr interessant. Die Downloadaktivitäten stiegen in den letzten zwei Jahren nahezu explosionsartig an: Waren in Deutschland im Juni 2005 noch rund 220'000 Downloads registriert worden, stieg diese Zahl bis September 2006 auf 7,7 Mio. (Quelle).

Warum Podcasts gerade für Unternehmen interessant sind? Der typische Nutzer ist zu 82 Prozent männlich und im Durchschnitt 29,4 Jahre alt. Er ist gebildet und hat in der Altersgruppe ab 20 Jahren zu 45 Prozent einen Hochschulabschluss. Bis zu 15 Podcasts abonniert der typische Nutzer und konsumiert regelmässig zehn Ausgaben. Eine interessante Zielgruppe also.

Spezialisierte Plattformen bieten derzeit rund 70'000 Podcasts an, Tendenz steigend. Entscheidend für die Auswahl der Podcasts ist ihr Inhalt. Thema, Aktualität und Unterhaltungswert sind zentrale Kriterien bei der Auswahl. Formale Kriterien wie Benutzerfreundlichkeit und regelmässiger Erscheinungstermin sind dagegen eher nachrangig (Quelle).

Kurz in einem kleinen Brainstorming von mir zusammengestellt: Wo und wie können Podcasts eingesetzt, bzw. kommerzialisiert werden?

  • Zweitverwertung von Content: Beinahe schon der 'Klassiker' unter den Podcasts. Herkömmliche Medien lassen ihre Inhalte durch professionelle Sprecher aufbereiten. Beispiele: «Weltwoche», «FAZ»
  • Verkauf im Abo: Hauptsächlich in der Zweitverwertung (vgl. diverse Printmedien), aber auch mit originärem Content möglich.
  • Als Bestandteil von blended learning-Projekten
  • Hilfsmittel zur Transfersicherung bei Seminaren u.ä.: Im Nachgang zu Seminaren werden zur Vertiefung der Lerninhalte Podcasts produziert.
  • corporate broadcasting: Statt überlangen Newslettern, Info-Mails etc. könnte ein Unternehmen Podcasts für seine Mitarbeiter bzw. Kunden produzieren.

+++ Nachtrag vom 14.03.07

Wie ich soeben gelesen habe, muss ich der Liste einen weiteren Punkt hinzufügen:

  • PodcastNovela: Mehrere deutsche Radiostationen produzieren eine auf 60 Episoden angelegte PodcastNovela. Mehr Infos hier.

(*) Von 1926 datiert laut dem «Online Etymology Dictionary» die früheste Definition: hype (n.) sprich «haip» - «Unterwelt-Slang» für einen «Schwindel durch Wucher oder Mogelei». («NZZ», 19.05.06) - Interessante Definition, würde ich mal sagen...

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» Kommentare (0) | 01.03.2007 10:23

PDF-Magazine: Linkliste

Das PDF-Format von Adobe ist ein statisches Dateiformat, dass sich zur layoutgetreuen Wiedergabe und Verbreitung von Dokumenten eignet. Aber PDF kann mehr als nur Druckvorstufe oder die Umwandlung von Office-Dokumenten in unveränderbare Dokumente. Inhalte - im Marketingsprech gerne auch Content genannt - können nicht nur als Webseiten verbreitet werden, sondern auch als Magazine im PDF-Format. Dabei liegen die Vorteile auf der Hand: Die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten ermöglichen das Erstellen von Dokumenten mit einheitlichem, schönem Layout, welches in den meisten Fällen der Darstellung durch HTML, CSS und Co. (noch) weit überlegen ist.

Kreative Publizisten produzieren daher seit einiger Zeit ganze Magazine, die (ausschliesslich) im PDF-Format verbreitet werden. Diese Magazine können dank den Möglichkeiten von PDF (Interaktivität, Multimedia) den Lesern mehr bieten als herkömmliche Print-Magazine. PDF ist also ein vollwertiges interaktives Format, das auf allen möglichen Plattformen nicht nur lesbar ist, sondern eben auch genau gleich aussieht.

Ich versuche, auf einer Seite ein Linkverzeichnis zu deutschsprachigen PDF-Magazinen zu erstellen. Dieses Verzeichnis ist eine work in progress, Hinweise sind jederzeit willkommen.

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» Kommentare (1) | 26.02.2007 09:26

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