Informationsmonopole vs. offenes Netz

Computer NetworkIn seinem Buch "The Master Switch: The Rise and Fall of Information Empires" (Leseprobe hier) erzählt Tim Wu, Professor an der Columbia Law School die Geschichte der Informationsindustrie - Telefon, Radio, Filme, Fernsehen - als eine Geschichte, die jedesmal wieder von freien Systemen hin zu Monopolen führte. Dem Internet, fürchtet Wu, wird es nicht viel anders gehen. Aktuell braucht es nicht viel Phantasie, um dieser These zustimmen zu können. Der Backlash von Paid-Content, die zunehmende Appifizierung oder jüngst das Vorgehen von PayPal, Mastercard und Visa gegen WikiLeaks scheinen sie zu belegen. Um so wichtiger ist es, dass eben nicht nur die Software (und bis zu einem gewissen Grad auch die Hardware im Sinne der Endgeräte) offen sind, sondern auch eine offene Infrastruktur geschaffen wird.

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» Kommentare (1) | 14.12.2010 18:56

Umfragen: Online-Stress und Selbstverständnis von Bloggern

Jüngst bin ich wieder von zwei Studenten kontaktiert worden, ob ich nicht auf die zu ihren Bachelor- bzw. Diplomarbeiten gehörenden Online-Umfragen hinweisen könnte. Dieses Mal dreht es sich um Verhaltensweisen zum Thema Stress und deren Bewältigung im Internet bzw. zum Selbstverständnis von Bloggern. Wie immer komme ich diesen Bitten gerne nach.

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» Kommentare (0) | 24.11.2010 10:10

Chrome OS kommt noch 2010

Netbook mit Chrome OS

Vor zwei Wochen berichtete das taiwanesische Branchenportal DigiTimes (kein Link, Paywall!) unter Berufung auf Insider bei Komponentenherstellern, dass Googles eigenes Betriebssystem Chrome OS noch in diesem Monat auf einem eigenen Netbook startet. Dabei werde Google wie beim Nexus One zunächst ein Google gebrandetes Netbook direkt verkaufen. Mittlerweile kann man in den offiziellen FAQ zum Chromium-Projekt lesen, dass diese "netbooks will be available in the fourth quarter of 2010."

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» Kommentare (0) | 15.11.2010 18:41

Ich bin eine inSel

privacy

Wer sich in sozialen Netzwerken wie Facebook bewegt, verwandelt sich (teilweise) in einen gläsernen Bürger. Man kann zwar einstellen, welche Daten von anderen Nutzern eingesehen werden können. Was sich aber nicht verhindern lässt, ist, dass zumindest der Betreiber der Seite alles weiss – und dieses Wissen geschäftlich nutzt. Ein Forschungsverbund unter Beteiligung des Lehrstuhls für Rechnernetze und Rechnerkommunikation der Universität Passau hat einen Prototypen eines Systems vorgestellt, mit dem Bürger selber stärker bestimmen können, wer ihre persönlichen Daten in welchem Umfang nutzt und dies auch protokollieren können.

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» Kommentare (1) | 27.10.2010 19:09

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    Michael Gisiger, geboren 1975, ist Digital Immigrant, Marketer und Enterprise 2.0 Evangelist.

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