Mobiles Babylon

Bulky Mobile Computing

Smartphone, Netbook oder doch ein Tablet? Wer mobil ins Internet will, hat die Qual der Wahl. Hinzu kommen die vielen kleinen Gadgets, die wir tagtäglich mit uns herumschleppen: MP3-Player, Digitalkamera etc. All diese Geräte beanspruchen in der Aktenmappe mehr Platz, als alles, was ein durchschnittlicher Reisender mit in den Urlaub nimmt. Kommt hinzu, dass diese Geräte meist nur ein bis zwei Funktionen erfüllen. Aber auch die Entwickler und Publisher stellt diese Gerätevielfalt vor Probleme. Wo die Reise hingehen könnte

Einher mit jedem neuen Endgerät kommt meistens eine weitere Bildschirmauflösung für die die Anbieter ihre (mobilen) Anwendungen oder Webseiten optimieren müssen. Aktuell geht der Trend darum immer mehr in Richtung Mobile Apps und Widgets, die Webinhalte mittels APIs holen und für den kleinen Screen optimal aufbereiten. So eigenartig es klingt – auf mobilen Geräten wird der Browser damit fast überflüssig. Für Entwickler und Publisher entstehen dadurch aber immer grössere Kosten. Zwar werden die Smartphones immer billiger, aber beinahe jedes Modell ruft nach einer eigenen App oder einem eigenen Widget. Diese Entwicklungskosten summieren sich natürlich.

Das Endgerät der Zukunft

Da stellt sich einem rasch die Frage, ob nicht endlich ein neuer Standard geschaffen werden soll. Doch wie könnte dieser Standard aussehen?

Irgendwo zwischen Smartphones mit ihrer kleinen und den Netbooks mit gängigen Bildschirmauflösungen könnte der mobile Bildschrim der Zukunft liegen. Es gilt dabei, die Waage zu halten zwischen Mobilität, Office-Funktionen und Freizeit-Features. Auf lange Sicht wird sich daher ein mobiles Endgerät entwickeln, mit dem Nutzer sowohl unterwegs telefonieren und fotografieren sowie effizient arbeiten können.

Idealerweise wird das mobile Endgerät der Zukunft über ein biegsames Display verfügen. So könnte ein portables Gerät im handlichen Brieftaschenformat enstehen, das sich bei Bedarf einfach aufklappen lässt und damit eine angenehme Bildschirmgrösse bietet.

Bildquelle: w3.org

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| Artikel drucken Drucken | 07.08.2009 17:53

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