E-Books: valable Alternative

E-Book-Reader

Der Siegeszug der E-Books kommt langsam aber sicher auch im deutschsprachigen Raum in Fahrt. Bereits jeder vierte Österreicher betrachtet E-Books als eine valable Alternative zum traditionellen Buch. Dies hat jedenfalls eine aktuelle Erhebung (Medienmitteilung, PDF) der österreichischen Marktforscher von Marketagent ergeben. Eine langfristige Verdrängung des klassischen Buches ist aber dennoch unwahrscheinlich. Lediglich rund zwölf Prozent der insgesamt 500 befragten 14- bis 59-Jährigen glauben, dass die digitale Version die gedruckte langfristig vollkommen von der Bildfläche verdrängen könnte. Unter den 14- bis 19-Jährigen ist es immerhin jeder Fünfte, der die Bücher in Papierform in Gefahr sieht.

Derzeit werden E-Books aber noch vor allem von Technologie-affinen jüngeren Personen genutzt. Die Akzeptanz des digitalen Lesens stellt sich je nach Altersgruppe unterschiedlich dar. Während jeder fünfte Unter-30-Jährige bereits E-Books ausprobiert hat, sind es bei den Älteren nur etwa halb so viele. Immerhin: knapp die Hälfte der Befragten über 40 Jahren, die E-Books bisher noch nicht ausprobiert haben, gaben an, sich zumindest vorstellen zu können, in Zukunft auch elektronische Bücher zu lesen. Gerade auch die eher weniger lese-affinen Zielgruppen (Männer und Jugendliche) könn(t)en mit E-Books wieder als Kunde gewonnen werden. E-Books könnten so also dem Trend weg vom Bücherlesen entgegenwirken, der sich in den letzten Jahren verstärkt hat.

Quelle: pte

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| Artikel drucken Drucken | 01.10.2009 18:39

Lukas on 03.10.2009 00:31

Ich wäre E-Books grundsätzlich gar nicht abgeneigt. Aber so lange die meisten Titel nur mit DRM ausgeliefert werden, kommt das für mich auf keinen Fall in Frage.
Auch sind die Preise für die E-Books (nicht unbedingt für die Reader) zu teuer, wenn man bedenkt, was die Verlage gegenüber gedruckten Büchern an Kosten sparen.
Ich bin aber sicher, dass sich E-Books in Zukunft durchsetzen werden.

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