Das aus für «News»?

Wird der Deadpool der Schweizer Gratisblätter um einen Titel grösser? Nach «cash daily» und «.ch» könnte nun auch das Aus für «news» folgen. Wie gestern die «SonntagsZeitung» berichtete (nur Printausgabe), habe der der Verleger der «Basler Zeitung» (BAZ) den Zusammenarbeitsvertrag mit tamedia bereits per Ende Juni gekündigt. Damit steht wohl die Zukunft der gemeinsamen Pendlerzeitung «News» auf dem Spiel. Diese wurde im Herbst 2007 als Abwehrmassnahme gegen das - mittlerweile bereits wieder eingestellte - «.ch» lanciert.
» Kommentare (0) | 20.07.2009 17:58
Disallow: /

Endlich spricht Google mal Klartext mit den Herren Verlegern! Die Ewiggestrigen haben jüngst in Brüssel - ist ja klar, Staats«kapitalisten» rennen immer heulend zum Leviathan, wenn ihnen nichts mehr einfällt! - der EU-Kommission die «Hamburger Erklärung zum Schutz des geistigen Eigentums» (PDF) überreicht, in der sie die politischen Verantwortlichen dazu aufrief, das digitale Leistungsschutzrecht auszuweiten. Zentrale Forderungen waren dabei vor allem eine «faire Beteiligung» an den Umsätzen derjenigen, die Verlagsinhalte vermarkten sowie «die Entwicklung eines Marktes für bezahlte Inhalte in der digitalen Welt».
» Kommentare (2) | 16.07.2009 18:09
«.ch» gibt auf

Nun scheint plötzlich alles sehr schnell zu gehen. Nur wenige Wochen nachdem Ringier «cash» (daily) auf Papier eingestellt hat, fordert der «Freesheet-War» sein nächstes Opfer: Heute Montag ist die letzte Ausgabe des «.ch» erschienen. Die Herausgabe der Gratiszeitung wird ab sofort eingestellt, wie bekannt wurde. Damit sind der Relaunch und die Neuausrichtung als Pendlerzeitung ebenso gescheitert wie zuvor das Konzept mit der Hauszustellung. Gescheitert ist damit vor allem auch einer, der gar nicht mehr mit an Bord ist: der PR-Mann, ex-«Blick»-Chefredaktor, ex-Projektleiter bei «20 Minuten» und SF DRS-Pferdeflüsterer Sacha Wigdorovits (Stichworte «Swissfirst» und «Alex Freis Spuckaffäre»).
» Kommentare (1) | 04.05.2009 12:12
Online only kein Ausweg?
Es gibt derzeit einige Printtitel, die angesichts der schlechten Marktsituation mit dem Gedanken spielen, ihr Erscheinen komplett ins Netz zu verlagern und auf die Papierausgabe zu verzichten. In den USA haben bereits einige Zeitungen diesen Schritt vollzogen und auch in der Schweiz erscheint seit einiger Zeit die Wirtschafts-Gratiszeitung «cash» ebenfalls nur noch online. Doch ist dieses Geschäftsmodell auf Dauer tragbar? Ein Beispiel aus Finnland.
» Kommentare (0) | 23.04.2009 21:30


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