Aus die Maus für «News»

Europaweit kämpfen Gratiszeitungen aufgrund des schwachen Anzeigengeschäfts ums Überleben. Während der Printmarkt generell unter der Wirtschaftskrise und ihren Folgen zu leiden hat, sind die kostenlosen Titel ganz besonders stark von den rückläufigen Werbeaufträgen betroffen. Noch im vergangenen Jahr waren die Auflagenzahlen von Gratiszeitungen weltweit auf über 40 Mio. gestiegen. Der Deadpool in der Schweiz ist da besonders hoch. Nach «cash daily» und «.ch» nun auch - wie erwartet - das «News». Zumindest die Regionalausgaben in Basel und Bern verschwinden.
» Kommentare (0) | 25.08.2009 17:57
InFAMtiles im «Blick»

Eigentlich habe ich mich bislang immer etwas gegen Pauschalisierungen wie «alte Männer mit Kugelschreiber» oder «Internetausdrucker» [1] gesträubt. Doch das hat sich nach der Lektüre dieser Kolumne [2] von Frank A. Meyer im letzten «Sonntags-Blick» radikal geändert! Darin bezeichnet er das Internet als angeblich rechtsfreien Raum und diffamiert den netzwertig.com-Autoren Marcel Weiss als Vertreter einer «vulgären Ideologie» und «Internetfreak», der «unter dem romantischen Signet der Piratenflagge die Umwertung der bisher gültigen Werte» betreibe. Warum? Weil er - so wie ich in diesem Beitrag hier [3] - die Fakten auf den Tisch gelegt hat.
» Kommentare (1) | 10.08.2009 01:49
Welche Medienkrise?

Allerorts kann man lesen, dass die Medienbranche darbt. Schuld daran sei - wie so oft - das Internet mit seinen bösen, bösen kostenlosen Inhalten und seinen Piraten. Aber nein, es ist nicht das Internet. Die Krise ist vielmehr hausgemacht. Schuld ist - der übermässige Alkoholkonsum in der Branche. Eine Glosse, die eigentlich doch keine ist.
» Kommentare (0) | 31.07.2009 18:39
Umfrage: Kostenlos-Mentalität
Gestern erreichte mich per Mail die Bitte eines Studenten der BiTS Iserloh, der im Rahmen seines Studiums eine Umfrage zum Thema Kostenlos-Mentalität im Internet durchführt: «Ziel dieser Umfrage ist die Erforschung der sog. Kostenlos-Mentalität im Web und ob und inwiefern es möglich wäre, für journalistische Inhalte im Internet Geld zu verlangen. Da die nächsten Jahre weiterhin große Herausforderungen für die Medien- bzw. Printbranche bereithalten, ist es wichtig, auf diesem Themenfeld über aktuelle und umfassende Studieninhalte zu verfügen. Auch hinsichtlich des US-Zeitungssterbens und der Debatte zwischen "free- vs. paid-Content" ist es interessant, neue Erkenntnisse zu gewinnen.» Die Umfrage ist anonym und dauert rund 15 Minuten.
» Kommentare (0) | 27.07.2009 15:54


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