Exakte Wissenschaft?
Hier ein kurzes Zitat aus «Wer bin ich? 777 indiskrete Fragen», dem neuen Buch von Rolf Dobelli, Schriftsteller und Gründer von getAbstract, zum Thema BWL und exakte Wissenschaften:
«Möchten Sie, dass die Betriebswirtschaft eine exakte Wissenschaft wäre, dass zum Beispiel Marketingaktivitäten immer ins Schwarze treffen würden? Was wäre damit gewonnen, ausser dass die Marketingaktivitäten Ihrer Konkurrenz ebenfalls zu 100 Prozent ins Schwarze träfen?»
Wie wahr, wie wahr. Da bleiben wir lieber bei der modernen Version des Kaffeesatzlesens. (Zitiert nach der aktuellen «Weltwoche» 07/07)
» Kommentare (0) | 17.02.2007 08:18
Schwarm-Intelligenz?
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Web 2.0 ermöglicht Schwarm-Intelligenz?
(stock.xchng)
Die rasante Entwicklung der Informationstechnologie bestimmt zunehmend unser Leben, das somit immer flexibler, dynamischer und individueller wird. Mit der Erfindung des Internets wurde eine Medienrevolution ausgelöst, die sowohl unsere Wirtschaft als auch unser Privatleben massiv beeinflusst hat. Was sich jetzt beobachten lässt - heute unter dem Schlagwort Web 2.0 zusammengefasst -, ist die kulturelle Antwort auf diese Veränderungen.
» Kommentare (0) | 17.02.2007 02:06
NZZ Politblog
Wie die NZZ bekannt gegeben hat, hat sie per sofort einen Politblog zu den Zürcher Kantonsratswahlen 2007 aufgeschaltet: NZZvotum.
Dabei nehmen "Politikerinnen und Politiker aller namhaften Parteien des Kantons Zürich" teil. Schon eigenartig, ausgerechnet die "grosse, alte" NZZ muss die Parteien ins Web 2.0 hebeln... Unter redaktioneller Aufsicht nota bene.
» Kommentare (0) | 13.02.2007 23:54
Sinus-Milieus und ihre ICT-Affinität

Sinus-Milieus in Deutschland (sinus-sociovision.de)
Bekanntlich neigen Marketers gerne zur Marktsegmentation. Eines der bekanntesten Modelle sind wohl die Sinus-Milieus. In einer alten Ausgabe aus dem Jahr 2006 der «planung & analyse» habe ich einen Beitrag (von Sinus-Sociovisionären) gefunden, der die verschiedenen Sinus-Milieus in Beziehung setzt zum jeweiligen Umgang mit ICT-Mitteln. Kurz zusammengefasst:
- Konservative: verstehen sich als "Briefeschreiber" und "Bücherleser"
- Traditionsverwurzelte: verweigern Neues (v.a. die DDR-Nostalgischen)
- Bürgerliche Mitte, Konsum-Materialisten und Hedonisten bilden die sog. Kommunikationskonsumenten: sie benützen ICT hauptsächlich zur Unterhaltung
- Postmaterielle, Moderne Performer und Experimentalisten bilden die Kommunikationselite: beruflich bedingt verfügen sie über eine hohe Affinität zu ICT; passen sich den schnellen Innovationszyklen problemlos an
Dabei ist der Moderne Performer «der Sieger der digitalen Revolution». Trendsetter, erfolgs- und leistungsorientiert, immer auf der Höhe der Technik.
Aha. Lag nicht in einer der letzten Ausgaben ein Booklet mit dem Titel «Optimale Positionierung. Warum Marktsegmentationen meistens falsch sind» bei? Ich zitiere: «Und hüten Sie sich vor zu einfachen Lösungen, die der Komplexität der heutigen Märkte nicht mehr gerecht werden.» Anyway. Ohne Segmente kämen ja die Controller gar nicht mehr mit...
» Kommentare (1) | 13.02.2007 22:39


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