Bate: Krise? Nein, danke!
Die aktuelle Wirtschaftslage sieht nicht rosig aus und das wird wohl auch noch eine Weile so bleiben. Keiner weiss, wohin die Reise geht und viele versuchen, sich durch Abwarten alle Optionen offen zu halten, um die Krise möglichst unbeschadet durchzustehen. Passivität ist aber kein guter Ratgeber, denn gerade jetzt bieten sich gute Chancen, durch kluges und rasches Handeln nicht bloss zu überleben, sondern sogar gestärkt aus diesen schwierigen Zeiten hervorzugehen. Abhilfe schafft in dieser Situation das Buch "Krise? Nein, danke!" mit nützlichen Tipps.
Zeger: Mensch.Nummer.Datensatz
Das im Herbst 2008 erschienene «Mensch.Nummer.Datensatz: Unsere Lust an totaler Kontrolle» analysiert die Verführungskraft, die der Wunsch nach Sicherheit, Steuerung und Kontrolle in unserer Gesellschaft entfaltet. Dateien, Listen und Register sollen uns vor den Unwägbarkeiten des Lebens schützen. Verhalten wir uns angepasst und konform, dann erhalten wir Sicherheit. Persönliche Verantwortung wird durch Prozesse und Datensätze ersetzt. Zählen, Erfassen, Daten sammeln sollen uns beruhigen und Orientierung in einer komplexen Welt geben. Menschen- und Grundrechte sind relativ, wird uns eingeredet, sie werden bloss missbraucht, sie müssen gegenüber Effizienz und Sicherheit zurückstehen. Automatisierung und Geschäftsprozesse werden zu den Heilsversprechen der Informationsgesellschaft.
Zittrain: Future of the Internet
In «The Future of the Internet» zeigt Jonathan Zittrain eine mögliche Zukunft des Internets und erläutert, wie das Web den Aufstieg vom einstigen Mauerblümchen der ersten Jahre zu einem der wichtigsten Medien der heutigen Zeit geschafft hat. Der Schlüssel zum Erfolg sind laut Zittrain dabei vor allem die kontinuierlich und völlig unabhängig erstellten Inhalte, die Nutzer des Internets jeden Tag online stellen. Geräte wie iPods, iPhones oder Spielkonsolen würden aber eine völlig neue Ausrichtung des Webs darstellen, die durch die strengen Vorgaben der Hersteller den Anwender in seiner Kreativität hemmen. Sie würden zwar das Internet für ihre Zwecke nutzen, könnten von den Usern jedoch nicht beliebig verändert werden. Auch die zentral angelegten sozialen Netzwerke wie Facebook oder MySpace seien in dieser Hinsicht gefährlich, weil deren Eigentümer die Aktivitäten ihrer Nutzer jederzeit überwachen könnten.

