Linktipp: SEO/SEM mit der NZZ

WWW Search
Auf der Suche nach dem Netz jenseits von Google und Co. (stock.xchng)

Die heutige Medienseite der NZZ steht ganz im Zeichen von Google und anderen Suchmaschinen. Erstaunlicherweise sehr nüchtern und fast ganz ohne das gewohnte Google-Bashing durch die Journalisten. Claude Settele sucht nach Alternativen zu den gängigen Suchmaschinen, die mittlerweise immer nutzlosere Link-Kolonnaden ausspucken. S. B. befasst sich mit der Suchmaschine der Zukunft und geht der Frage nach, was das semantische Web ist. In einem zweiten Beitrag äussert sich S. B. zu Googles Searchwiki und der damit einhergehenden Rückkehr zu alten Zeiten, als bei Yahoo noch Hunderte von Redaktoren beschäftigt waren. Zuletzt schreibt S. B. schliesslich über Google Werbeeinnahmen und das Konzept, das dahinter steht.

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Ärgernis oder Notwendigkeit?

Wie es der Zufall so will habe ich kurz nach dem Verfassen meines Postings über die These von Prof. Schönhagen, dass PR als eine Reaktion auf das Versagen der Presse enstanden sei, einen aktuellen Bezug gefunden, der die Idee untermauert: In der Schweiz kommt am 1. Juni eine Volksinitiative mit dem Titel «Volkssouveränität statt Behördenpropaganda» zur Abstimmung. Die Initiative nimmt die Informationstätigkeit der Behörden ins Visier, die sie als unzulässigen Eingriff in die politische Meinungsbildung betrachtet. Diese Kritik ist in der Schweiz nicht neu und gipfelte nun in eben jener Initiative. In der gestrigen «Neuen Zürcher Zeitung» äusserte sich rom. in einem Kommentar zur Initiative.

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«Aus Fakten eine Geschichte machen»

Die bekannte kanadische Globalisierungskritikerin Naomi Klein («Die Schock-Strategie», «No Logo!») - deren Meinung ich ansonsten nicht teile - erklärt in einem Interview mit dem französischen Projekt MediaPart, warum sie in Blogs und dem Bürgerjournalismus allgemein eine sinnvolle Ergänzung des investigativen Journalismus sieht. Für Klein sind Blogs längst zu einem alternativen Medium geworden, die Skandale nicht nur ans Licht bringen können, sondern über eine Zuspitzung der Berichterstattung in den etablierten Medien auch mehr bewegen können als der Mainstream. Bürgerjournalismus kann laut Klein «aus Fakten eine Geschichte machen». Geschichten, die der traditionelle Journalismus heute nicht mehr bringt, weil er das Storytelling verlernt hat.

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