Kostenlos und Freemium: Wie Unternehmen online davon profitieren können
Kostenlose Dienstleistungen oder z.B. auch das Freemium-Modell spielen eine immer bedeutendere Rolle im Internet und machen einen grossen Wachstumsmarkt aus. Für die Unternehmenspraxis ergeben sich aus dieser Entwicklung neue Herausforderungen. Diesem Thema widmet sich die Broschüre "Kann man mit kostenfreien Dienstleistungen Geld verdienen? Produktivität kostenfreier E-Services" (PDF) des Center for Leading Innovation & Cooperation (CLIC) an der HHL Leipzig Graduate School of Management.
Das Bücherjahr 2010: Marketing
Nein, es folgt kein Rant und kein Verlagsbashing, sondern mein ganz persönlicher Rückblick auf die sechs besten Marketing-, Social Media- und PR-Bücher, die ich 2010 gelesen habe. Dass fünf davon in englischer Sprache sind, hängt v.a. damit zusammen, dass ich (a) als Vielleser auf meinem Kindle 3 halt nach wie vor hauptsächlich auf englische Bücher zurückgreifen muss und (b) der anglo-amerikanische Markt einfach schneller reagiert und in diesen Themenbereichen einfach einen massiv besseren (quantitativ wie qualitativ) Output generiert. Aber gehen wir in medias res.
Einmal anfassen, bitte

Trotz der enormen Zuwächse im E-Commerce sind Konsumenten nach wie vor bereit, für Waren, die sie zuerst anfassen können, mehr zu zahlen. Zu diesem Schluss kamen Neurobiologen des California Institute of Technology (Caltech) mit einem Experiment. Die Forscher haben hungrigen Probanden Lebensmittel in drei verschiedenen Formen präsentiert. Einmal im Textformat, einmal mit hochauflösenden Bildern und einmal auf einem Tablett. Anschliessend wurden die Probanden nach den Preisen gefragt, die sie zu bezahlen bereit waren. Dabei reagierten sie auf die realen Lebensmittel am stärksten und waren bereit, 50 Prozent mehr zu zahlen als bei den beiden anderen Präsentationsformen.

