Medienglossar
Keine Ahnung, wie sich der Vertrauensbereich definieren lässt, was Affinitätsindex bedeutet, was der weiteste Nutzerkreis oder die Reichweite LpA ist? Wer möchte gerne kurz und prägnant nachlesen, um welche Studien es sich bei der MA Leader, der MACH Basic oder der MA Net handelt oder welche Daten die Statistik Net Audit beinhaltet? Erklärungen zu solchen Begriffen aus den Bereichen Medien, Mediaplanung und Medienforschung finden sich auf der Homepage der AG für Werbemedienforschung (WEMF).
Der Glossar wurde erweitert und überarbeitet. Er bietet jetzt über 150 Einträge und ist sowohl auf Deutsch wie auch auf Französisch einsehbar. Weiter finden sich in einer Tabelle die in den WEMF-Studien und -Statistiken am häufigsten verwendeten Abkürzungen. Ebenfalls nach dem Alphabet geordnet und mit den jeweiligen Bedeutungen versehen, bieten diese Abkürzungen dem Benutzer einen kompakten Überblick.
» Kommentare (0) | 21.02.2007 10:22
Das «Ende der Gatekeeper»
Dr. Mathias Döpfner, seines Zeichens Vorstandsvorsitzender von Springer und studierter Musikwissenschafter, über neue und alte Medien:
«Die Zeitung ist ein horizontales Medium, es erweitert Informationen und führt den Leser», dagegen ist «das Internet ... ein vertikales Medium, es vertieft Informationen, und es bezieht den Nutzer interaktiv ein.»
Besser hätte ich es nicht formulieren können. Aber ich nenne das schlicht das «Ende der Gatekeeper». Die klassischen Medien werden immer mehr ihre Katalysator- und Meinungsbildungsfunktion einbüssen. Nich umsonst verlegen sich immer mehr Printprodukte auf eine Web first-Policy, d.h. aktuelle Meldungen erscheinen im Netz zuerst, in der Printausgabe folgen dann Hintergrundartikel. Springers «Welt» gehört seit einiger Zeit dazu. Und just in diesem Zusammenhang hatte sich Döpfner auch geäussert.
» Kommentare (1) | 20.02.2007 12:29
Exakte Wissenschaft?
Hier ein kurzes Zitat aus «Wer bin ich? 777 indiskrete Fragen», dem neuen Buch von Rolf Dobelli, Schriftsteller und Gründer von getAbstract, zum Thema BWL und exakte Wissenschaften:
«Möchten Sie, dass die Betriebswirtschaft eine exakte Wissenschaft wäre, dass zum Beispiel Marketingaktivitäten immer ins Schwarze treffen würden? Was wäre damit gewonnen, ausser dass die Marketingaktivitäten Ihrer Konkurrenz ebenfalls zu 100 Prozent ins Schwarze träfen?»
Wie wahr, wie wahr. Da bleiben wir lieber bei der modernen Version des Kaffeesatzlesens. (Zitiert nach der aktuellen «Weltwoche» 07/07)
» Kommentare (0) | 17.02.2007 08:18
Schwarm-Intelligenz?
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Web 2.0 ermöglicht Schwarm-Intelligenz?
(stock.xchng)
Die rasante Entwicklung der Informationstechnologie bestimmt zunehmend unser Leben, das somit immer flexibler, dynamischer und individueller wird. Mit der Erfindung des Internets wurde eine Medienrevolution ausgelöst, die sowohl unsere Wirtschaft als auch unser Privatleben massiv beeinflusst hat. Was sich jetzt beobachten lässt - heute unter dem Schlagwort Web 2.0 zusammengefasst -, ist die kulturelle Antwort auf diese Veränderungen.
» Kommentare (0) | 17.02.2007 02:06






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